kasseler fotoforum - in zukunft fotografie
3. FOTOBOOKFESTIVAL
13. – 16. Mai 2010
Archiv und Impressionen
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Festivalreport

Dies bot das 2. Fotobuchfestival 2009

Für anspruchsvolle Fotografen, die im Kunstkontext arbeiten, ist es zu aufwändig, eigene Arbeiten kontinuierlich auszustellen, insbesondere weil u.a. die Herstellung großformatiger Abzüge sehr teuer ist. Das Fotobuch hingegen ist eine (relativ) günstige und gestalterisch vielfältige Alternative, um fotografische Serien zu veröffentlichen und hochwertig zu präsentieren. Immer mehr Fotografen nutzen das Fotobuch als künstlerisches Ausdrucksmittel – und auch Buchliebhaber und Verleger interessieren sich immer stärker für die Buchprojekte zeitgenössischer Fotografen. Anlass genug für uns, den Kasseler Fotofrühling bereits zum zweiten Mal dem Thema Fotobuch zu widmen.

Bei aller Aufmerksamkeit, die derzeit das Genre Fotobuch erhält, ist es immer noch ein schwieriges Unterfangen, ein Fotobuch zu realisieren. Wie gehen etablierte, aber auch junge Fotografen vor? Lassen sie sich von Aspekten wie Markttauglichkeit leiten oder verfolgen sie kompromisslos ein eigenes Projekt? Setzen sie auf eine unverwechselbare Bildsprache oder ist ihnen an einem speziellen Thema gelegen, das sich zu einem unikaten Werk ausbauen lässt? Sehen sie die Zukunft darin, Fotobücher in kleinen Auflagen selbst herzustellen oder ist die Verlagsproduktion der bessere Weg? Lässt sich eine Arbeit bei einem Verlag uneingeschränkt durchsetzen oder sind Zugeständnisse an Konzept und Gestaltung erforderlich?

Welche Antworten auf diese Fragen unsere Gäste gefunden haben, können Sie in unserem Festivalreport nachlesen. Ebenso erfahren Sie hier alles über die Ausstellungen sowie das Rahmenprogramm des diesjährigen Fotobuchfestivals.

Elke Rüppel

Den Festivalreport können Sie hier als PDF-Datei downloaden.