Kategorie: Galerie

Sebastian Isacu

o.T., Bayreuth, 2006 - o.T., Rasnov, 2004

In der Fremde, an einem Ort wie einer Bushaltestelle und im Zustand des Wartens auf den Bus nach Hause scheint ein Mensch plötzlich bei sich, in dieser Distanz zwischen den Orten, welche auch die zwischen uns ist, und ich fange an mich zu fragen, was das ist und wie es so weit kommen konnte. Und mir scheint, ein Stück gem einsam erlebter Geschichte versöhnt persönliche Vorstellungen und Wünsche unterschiedlicher Menschen. Sie kommen sich näher. Sehnsucht schlüpft in ein Paar neuer Schuhe. Und doch geht jeder damit seinen eigenen Weg, bastelt für sich an seiner eigenen Geschichte und versucht, zu einem guten Ergebnis zu kommen. „Noroc“ bedeutet „Glück“ auf Rumänisch. „Noroc“ ist das, was mir viele dieser Personen nach unserer Begegnung mit auf den Weg gaben. Glück ist das, was ich dabei empfand.

 

Sebastian Isacu

 

geboren 1978 in Cisnadie / Rumänien seit 1984 in Deutschland

 

seit 2001 Studium der Visuellen Kommunikation an der Kunsthochschule Kassel

 

seit 2003 in der Klasse für Fotografie bei Bernhard Prinz lebt und arbeitet in Kassel